Lernbereiche: fünf Sätze zu Geld und Haushalt
Fünf abgeschlossene Lernbereiche, von der Haushaltsplanung bis zu den Grundlagen der Finanzmärkte. Alle Materialien sind kostenlos, ohne Anmeldung lesbar und ersetzen keine persönliche Beratung.
- Besetzung
- für Einsteigerinnen und Einsteiger
- Umfang
- 5 Sätze, 5 Etüden
- Preis
- kostenlos, ohne Anmeldung
Satz I: Haushaltsplanung
Moderato
Worum es geht
Wie man Einnahmen und Ausgaben eines Monats sichtbar macht und daraus einen Plan ableitet, der zum Alltag passt. Grundlage für alle anderen Sätze.
Was Sie lernen
- ein Haushaltsbuch anlegen und vier Wochen lang führen
- Kategorien wählen, die den eigenen Alltag abbilden
- aus Durchschnittswerten einen Monatsplan aufstellen
Schlüsselbegriffe
- Haushaltsbuch
- Geordnete Aufzeichnung aller Einnahmen und Ausgaben.
- Monatsplan
- Vorab festgelegte Beträge je Kategorie.
- Kategorie
- Sammelbegriff für gleichartige Ausgaben.
So nutzen Sie den Satz: mit der Etüde Haushaltsbuch führen: Einnahmen und Ausgaben ordnen beginnen, die Schlüsselbegriffe in eigenen Worten wiederholen und das Rechenbeispiel mit eigenen Zahlen nachvollziehen.
Satz II: Kosten und Verträge
Ostinato
Worum es geht
Warum manche Beträge den Monat bestimmen, bevor er beginnt, wie man jährliche Zahlungen verteilt und Verträge im Blick behält.
Was Sie lernen
- feste, variable und semivariable Kosten unterscheiden
- Jahres- und Quartalsbeträge in Monatsanteile umrechnen
- eine Vertragsliste mit Fristen anlegen
Schlüsselbegriffe
- Fixkosten
- Kurzfristig nicht veränderbare, regelmäßige Ausgaben.
- Abschlag
- Monatliche Vorauszahlung, später abgerechnet.
- Mindestlaufzeit
- Zeitraum, in dem ein Vertrag nicht ordentlich kündbar ist.
So nutzen Sie den Satz: mit der Etüde Fixkosten und variable Kosten richtig unterscheiden beginnen, die Schlüsselbegriffe in eigenen Worten wiederholen und das Rechenbeispiel mit eigenen Zahlen nachvollziehen.
Satz III: Zinsen und Kredite
Adagio
Worum es geht
Was geliehenes Geld kostet, wie Sollzins und effektiver Jahreszins zusammenhängen und warum die Laufzeit die Gesamtkosten verändert.
Was Sie lernen
- Kennzahlen eines Kreditangebots lesen
- Rate, Laufzeit und Gesamtbetrag ins Verhältnis setzen
- Dispositionskredit und Ratenkredit unterscheiden
Schlüsselbegriffe
- Sollzins
- Jährlicher Zinssatz auf die offene Schuld.
- Effektiver Jahreszins
- Sollzins plus Pflichtkosten als Jahressatz.
- Tilgung
- Teil der Rate, der die Schuld verringert.
So nutzen Sie den Satz: mit der Etüde Effektiver Jahreszins: Was ein Kredit wirklich kostet beginnen, die Schlüsselbegriffe in eigenen Worten wiederholen und das Rechenbeispiel mit eigenen Zahlen nachvollziehen.
Satz IV: Wie Märkte funktionieren
Andante
Worum es geht
Wie Börsen funktionieren, was Aktien und Anleihen rechtlich sind, wie Kurse entstehen und was ein Index zusammenfasst. Ohne Kauf- oder Verkaufsimpulse.
Was Sie lernen
- den Unterschied zwischen Eigen- und Fremdkapital erklären
- ein Orderbuch lesen und den Spread verstehen
- einschätzen, was ein Index abbildet und was nicht
Schlüsselbegriffe
- Aktie
- Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft.
- Anleihe
- Verzinsliches Wertpapier, mit dem sich der Herausgeber Geld leiht.
- Index
- Kennzahl für die Wertentwicklung einer Gruppe von Wertpapieren.
So nutzen Sie den Satz: mit der Etüde Wie Aktienmärkte Preise bilden beginnen, die Schlüsselbegriffe in eigenen Worten wiederholen und das Rechenbeispiel mit eigenen Zahlen nachvollziehen.
Satz V: Risiko und Streuung
Con cautela
Worum es geht
Was Risiko im Finanzsinn bedeutet, warum es mit erwarteten Erträgen zusammenhängt und welche Grenzen Kennzahlen und Streuung haben.
Was Sie lernen
- Risiko, Rendite und Liquidität sauber trennen
- Schwankungsmaße und ihre Grenzen einordnen
- die Rolle von Zeithorizont und Rücklage verstehen
Schlüsselbegriffe
- Risiko
- Bandbreite möglicher Ergebnisse, einschließlich Verlusten.
- Volatilität
- Maß für vergangene Schwankungen.
- Streuung
- Verteilung auf verschiedene Anlagen.
So nutzen Sie den Satz: mit der Etüde Risiko und Rendite: ein Zusammenhang ohne Abkürzung beginnen, die Schlüsselbegriffe in eigenen Worten wiederholen und das Rechenbeispiel mit eigenen Zahlen nachvollziehen.
Enharmonisch
Leicht verwechselt
Zwei Begriffe, die gleich klingen und doch Verschiedenes meinen, so wie Fis und Ges auf dem Klavier dieselbe Taste sind.
| Begriff | Wird verwechselt mit | Der Unterschied |
|---|---|---|
| Sollzins | Effektiver Jahreszins | Der Sollzins gilt nur für das geliehene Geld; der effektive Jahreszins enthält zusätzlich die Pflichtkosten und macht Angebote vergleichbar. |
| Fixkosten | Gleich hohe Kosten | Fixkosten lassen sich kurzfristig nicht ändern, können aber schwanken, etwa durch Abrechnungen. Gleiche Höhe ist kein Kriterium. |
| Rücklage | Geldanlage | Eine Rücklage soll jederzeit verfügbar sein und nicht schwanken. Eine Geldanlage hat andere Ziele und trägt Risiken. |
| Aktie | Anleihe | Eine Aktie ist ein Unternehmensanteil ohne feste Rückzahlung; eine Anleihe ist ein Kredit an den Herausgeber mit vereinbarter Rückzahlung, die ausfallen kann. |
| Schwankung | Verlust | Schwankung beschreibt Ausschläge in beide Richtungen; ein Verlust entsteht, wenn unter dem Einstandspreis verkauft wird oder ein Wert dauerhaft sinkt. |
Alles kostenlos. Ohne Kleingedrucktes.
- Keine Registrierung, kein Konto, kein Abonnement.
- Keine Produkte, keine Tarife, keine Vermittlung.
- Finanziert durch Werbung, wie im Footer jeder Seite beschrieben.